Noch keine Gute-Nacht-Geschichte für heute Abend? Wir haben da mal was vorbereitet…
Happy ist auch an Ostern gefragt, denn das riesige Osterei vom Osterhasen, lässt sich keinen Millimeter von der Stelle bewegen. Seid gespannt, ob Happy und seine Freunde es dennoch schaffen, das Osterfest in den Sonnenpark zu bringen.
Unten findet ihr sowohl das Transkript zum Download, als auch die Geschichte zum Anhören auf Spotify, YouTube Music und Apple Music.
Happy und das rollende Osterwunder
Im Sonnenpark glitzerte der Morgentau auf den bunten Frühlingsblumen, die mutig ihre Köpfe der warmen Märzsonne entgegenstreckten. Überall herrschte geschäftiges Treiben, denn das große Osterfest stand kurz bevor. Das Sonnenpark-Team hatte alle Hände voll zu tun: In der Küche wurden bereits duftende Leckereien geplant, während im Happy Club fleißig Osterkörbe gebastelt wurden. Mittendrin wirbelte Happy, das Maskottchen mit der roten Nase und dem unverwechselbaren breiten Grinsen herum und versprühte wie immer beste Laune. Er machte sich heute auf den Weg zum großen Berg hinter dem Sonnenpark, um zu sehen, wie weit der Osterhase mit seiner Überraschung gekommen ist. Doch als er oben auf dem kleinen Hügel ankam, sah er den Osterhasen, der völlig erschöpft neben einem riesigen, kunterbunten Gebilde saß. Es war das „Riesen-Freundschaftsei“, ein Meisterwerk aus Schokolade und bunter Farbe, so groß wie ein kleines Auto. Der Osterhase wischte sich den Schweiß von der Stirn und schnaufte tief, denn so sehr er sich auch anstrengte, das schwere Ei rührte sich keinen Millimeter von der Stelle. Er wollte es eigentlich als Überraschung auf die große Festwiese bringen, aber der Weg war steil und das Ei viel zu schwer für einen Hasen allein.
Happy setzte seinen roten Hut kurz ab, kratzte sich nachdenklich an den orangefarbenen Haaren und blinzelte dem Osterhasen tröstend zu. „Keine Sorge“, sagte er mit seiner fröhlichen Stimme, „alleine ist das Ei vielleicht zu schwer, aber wenn wir alle zusammen helfen, dann wird daraus ein Kinderspiel!“ Mit einem gekonnten Purzelbaum sauste Happy den Hügel hinunter und trommelte alle zusammen. Zuerst kamen die Kinder vom Piratenspielplatz herbeigeeilt, dann das Küchen-Team und schließlich sogar die starken Mitarbeiter der Haustechnik. Happy erklärte seinen Plan: Sie würden keine pure Kraft brauchen, sondern vor allem Köpfchen. Während die Männer von der Technik lange, glatte Holzbretter herbeischleppten, um eine stabile Bahn zu bauen, holte das Küchen-Team Dutzende runder Nudelhölzer aus der Backstube. Diese legten sie wie kleine Rollen unter das riesige Ei, genauso, wie es die alten Baumeister früher gemacht hatten.
Damit das wertvolle Ei aber nicht einfach den Hügel hinunter raste und zerbrach, hatten die Kinder eine noch wichtigere Aufgabe. Sie holten aus dem Happy Club alle weichen Kuscheldecken und dicken Kissen, die sie finden konnten, und legten sie wie einen bunten, weichen Teppich an das Ende der Bahn. Jetzt griff alles ineinander: Die Haustechnik hielt die Bretter fest, die Köchinnen schoben die Rollen immer wieder nach vorne, und die Kinder passten auf, dass keine Unebenheit den Weg störte. Mit einem lauten „Eins, zwei, drei – schiebt!“ setzte sich das glänzende Wunderwerk endlich in Bewegung. Es rollte ganz sanft über die Nudelhölzer, während Happy nebenher tanzte und Witze machte, um alle bei Laune zu halten. Einmal geriet das Ei gefährlich ins Wanken, doch genau in diesem Moment fingen die weichen Kissen der Kinder den Schwung ab, und mit einem zufriedenen „Plopp“ landete das Riesen-Ei punktgenau in der Mitte der Spielstraße.
Alle klatschten begeistert Beifall, und sogar der Osterhase machte einen Freudensprung, der fast so hoch war wie das Ei selbst. Er blickte gerührt auf die Kinder, die fleißigen Helfer und den stolzen Clown. Das Fest war gerettet! Als sie später gemeinsam die ersten Schokoladenstücke vom Riesen-Ei teilten, zwinkerte Happy dem Osterhasen zu und tippte sich an seine rote Nase. Er erinnerte sich daran, dass ein Clown mit Freunden an seiner Seite die Welt wirklich ein bisschen schöner machen kann. Und so lernten alle an diesem Tag, dass selbst die schwersten Aufgaben ganz leicht werden, wenn man seine Ideen und seine Kraft miteinander teilt, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen.
Seit 2014 ist Tobi ein Teil des Familotel Sonnenpark, wo er heute als Social Media Manager tätig ist. Seine Leidenschaft für digitale Trends und innovative Projekte spiegeln sich in seiner Arbeit unter anderem in dem Sonnenpark Blog und der App wider.
In seiner Freizeit begeistert er sich für Technik, Fotografie und alles rund um Kaffee.