Das erwartet euch
Der Fledermauslampion ist eine kreative Bastelidee für Herbst, Halloween und St. Martin, die Kinderleicht umzusetzen ist und Familien gemeinsam kreativ werden lässt.
Mit seinem runden Körper, den Flügeln und dem freundlichen Gesicht eignet er sich sowohl als Dekoration als auch als Laterne beim Umzug.
Halloween hat seinen Ursprung in alten keltischen Bräuchen, bei denen Feuer und Verkleidungen böse Geister fernhalten sollten – heute steht der Tag für Spaß, Kostüme und kreative Deko wie den Fledermauslampion.
Auch beim St.-Martins-Umzug ist der Lampion ein Highlight – er erinnert an die Geschichte des heiligen Martin, der seinen Mantel mit einem Bettler teilte.
Basteln mit Kindern wird zum Erlebnis, wenn genügend Zeit, entspannte Atmosphäre und altersgerechte Aufgaben eingeplant werden – Perfektion ist dabei zweitrangig.
Für den Lampion werden ein runder Lampion, schwarzer Tonkarton, Tonpapier für Details, Schere, Kleber und optional ein LED-Teelicht benötigt.
Der Fledermauslampion vereint Kreativität, Tradition und Spaß und sorgt für leuchtende Kinderaugen sowie herbstliche Stimmung in jedem Zuhause.
Bastelt gemeinsam mit euren Kindern einen selbstgemachten Fledermauslampion und erhellt die dunkle Jahreszeit mit gebührender Kreativität. Perfekt für Halloween oder den St. Martinsumzug. Mit ein paar schnellen Handgriffen und unserer Bastelvorlage zum Download erschafft ihr im Nu euer Familien-Bastel-Event.
Bastelidee mit Stimmungsgarantie
Der Fledermauslampion ist eine charmante Kombination aus Laterne und Herbstdekoration. Mit seinem runden Körper, den geschwungenen Flügeln und dem freundlichen Gesicht ist er ein echter Hingucker – egal, ob er auf der Fensterbank leuchtet, an der Haustür hängt oder beim Laternenumzug durch die Straßen flattert.
Die Umsetzung ist kinderleicht und lässt viel Raum für Fantasie. Dabei entsteht ganz nebenbei auch eine kleine Wissenslektion über die Natur – denn Fledermäuse gehören fest zum Herbst: Wenn es draußen kälter wird, ziehen sich die nachtaktiven Tiere in ihre Winterquartiere zurück. Genau die richtige Zeit also, ihnen ein leuchtendes Denkmal zu basteln.
Wieso feiern wir eigentlich Halloween?
Jedes Jahr am 31. Oktober ist die Nacht erfüllt von gruseligen Geschichten und geisterhaften Erscheinungen. Kinder gehen von Haus zu Haus und wollen mit dem klassischen Spruch “Süßes oder Saures” Süßigkeiten erhaschen – sonst droht ein saurer Scherz. Doch bei Erwachsenen ist der Feiertag des Gruselns genau so beliebt. Von großartiger Halloween-Deko bis hin zu verspielten Kostümen, trifft man sich auf Partys und zelebriert den alten Brauch.
Seinen Ursprung erlebt Halloween nämlich bei den Kelten schon vor über 2000 Jahren. Am 31. Oktober verschwimmen die Grenzen zwischen den Lebenden und den Toten, was es bösen Geistern leicht macht eben diese Grenze zu überwinden und die Lebenden heimzusuchen, so glaubte man. Um diesem Spuck zu entgehen zündete man große Feuer an und verkleidete sich selbst mit furchterregenden Kostümen. So hoffte man die bösen Geister zu vertreiben.
Um die Geister vom eigenen Haus fernzuhalten, stellte man kleine Gaben vor die Haustür. Diese sollten besänftigend wirken.
Heutzutage ist dieser Brauch zwar leicht abgewandelt, aber wird noch immer umgesetzt. Eine passende Dekoration darf da natürlich nicht fehlen, wie z.B. das Schnitzen von Kürbisgesichtern oder eben ein schöner Fledermauslampion.
Auch zu St. Martin eine gute Idee
Nach Halloween ist vor St. Martin. Das bedeutet unser Fledermauslampion hat noch lange nicht ausgedient. Der Ursprung dieses kirchlichen Brauchs ist weitaus besser bekannt, denn schließlich wird er jährlich mit dem berühmten Lied besungen. Der Soldat Martin von Tours wurde im Jahr 331 durch eine kleine Geste zum einem der populärsten Heiligen der katholischen Kirche. Im kalten Winter tritt er vor die Tore Amiens und trifft einen unbekleideten Bettler. Obwohl er selbst nur mit Mantel und Schwert ausgerüstet war, schnitt er kurzerhand seinen Mantel entzwei und teilte ihn mit dem Bettler. Eine herzensgute Geste mit Auswirkungen bis in die heutige Zeit.
Anlässlich dieser Geschichte wurde der St. Martins Umzug in´s Leben gerufen. Mit hell leuchtenden Laternen zieht man gemeinsam durch die Straßen und sing die altbekannten Lieder…
Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind, sein Roß das trug ihn fort geschwind. Sankt Martin ritt mit leichtem Mut: sein Mantel deckt‘ ihn warm und gut.
Dabei einen leuchtenden Fledermauslampion zu tragen und ihn auch noch selbstgebastelt zu haben, macht den Ausflug für die Kids erst perfekt.
Basteln mit Kindern – so wird’s zum Erlebnis
Basteln ist mehr als nur Kleben und Schneiden – es ist gemeinsames Erleben, Entdecken und Staunen. Damit der Fledermauslampion nicht nur schön, sondern auch stressfrei gelingt, helfen ein paar kleine Tricks:
Sorgt für eine entspannte Atmosphäre – mit Musik, warmem Tee oder Kakao, und ohne Zeitdruck. Bereitet den Arbeitsplatz gut vor: Schere, Kleber, Papier und Lampion sollten griffbereit liegen. Kleinere Kinder brauchen manchmal Unterstützung beim Ausschneiden, können dafür aber wunderbar beim Zusammenkleben oder Verzieren helfen. Und das Wichtigste: Perfektion ist zweitrangig – jede Fledermaus darf anders aussehen! Ob fröhlich, verschlafen oder frech – der individuelle Ausdruck macht sie einzigartig.
Materialien für euren Fledermauslampion
1 kleiner, runder Lampion (schwarz oder dunkelgrau)
Schwarzer Tonkarton für Flügel und Kopf
Weißes und grünes Tonpapier für Augen, Ohren & Zähne
Schere, Bastelkleber oder Heißkleber
Weißer Stift oder Kreide zum Verzieren
Optional: LED-Teelicht oder Laternenstab für den Einsatz beim Martinsumzug
So bastelt ihr euren Fledermauslampion
Vorbereitung:
Den Lampion vorsichtig auffalten und fixieren. Ein schwarzer Lampion bildet die perfekte Basis – alternativ kann auch ein heller Lampion mit schwarzem Transparentpapier beklebt werden.Flügel gestalten:
Zeichnet auf schwarzen Tonkarton mit unserer Vorlage zwei große Flügel. Sie dürfen ruhig geschwungen und verspielt aussehen. Mit einem weißen Stift oder Silbermarker lassen sich feine Flügeladern aufmalen – das gibt eurer Fledermaus Charakter.Kopf basteln:
Nun kommt das Gesicht: Schneidet einen runden Kopf aus schwarzem Tonpapier und gestaltet ihn mit großen, weißen Augen, grünen Innenohren und einem freundlichen Lächeln – inklusive kleiner Vampirzähne, versteht sich!Zusammensetzen:
Klebt die Flügel seitlich und den Kopf oben am Lampion fest. Achtet darauf, dass die Teile gut halten, besonders wenn ihr den Lampion später tragt.Zum Leuchten bringen:
Setzt ein LED-Teelicht hinein oder befestigt den Laternenstab – schon erstrahlt eure Fledermaus in warmem Licht.
Fazit
Der Fledermauslampion ist ein leuchtendes Symbol für die gemütliche Seite des Herbstes. Er verbindet Kreativität und Tradition mit Spaß und bringt Familien zusammen – beim Basteln, Lachen und Staunen.
Ob als Halloween-Deko, Laterne für St. Martin oder einfach als stimmungsvolle Herbstbeleuchtung – dieser kleine Lampion sorgt garantiert für Freude und ein bisschen Zauber in der dunklen Jahreszeit.
Lust auf weitere Bastelideen? Dann schaut gern mal in unsere Blogkategorie Betreuung.
Seit 2014 ist Tobi ein Teil des Familotel Sonnenpark, wo er heute als Social Media Manager tätig ist. Seine Leidenschaft für digitale Trends und innovative Projekte spiegeln sich in seiner Arbeit unter anderem in dem Sonnenpark Blog und der App wider.
In seiner Freizeit begeistert er sich für Technik, Fotografie und alles rund um Kaffee.